26 km/h zu schnell innerorts – ab dieser Grenze wird es ernst. Der Bußgeldkatalog 2026 sieht für diese Überschreitung 180 Euro und 1 Punkt in Flensburg vor. Ein Regelfahrverbot gibt es noch nicht – wer aber innerhalb von 12 Monaten zum zweiten Mal mit 26 km/h oder mehr geblitzt wird, muss mit 1 Monat Fahrverbot rechnen.

Doch nicht jeder Bußgeldbescheid ist korrekt. Laut einer Studie der VUT Sachverständigengesellschaft sind 56 % aller Bußgeldbescheide fehlerhaft. Gerade wenn ein Fahrverbot droht, lohnt sich eine professionelle Prüfung der Messung und des Bescheids. Die Stolle Rechtsanwaltsgesellschaft mbH unter Rechtsanwalt Kay Stolle prüft Ihren Fall kostenlos und unverbindlich.

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💡 Das Wichtigste auf einen Blick

  • Bußgeld: 180 €
  • Punkte: 1 Punkt
  • Fahrverbot: Nein (bei Wiederholung: 1 Monat)
  • Zone: Innerorts
  • Toleranzabzug: 3 km/h (unter 100 km/h)
  • Rechtsgrundlage: § 3 Abs. 3 StVO, BKatV Nr. 11.1.5
  • ⚠️ Probezeit: A-Verstoß – Probezeitverlängerung + Aufbauseminar

Ab 26 km/h innerorts: Fahrverbot bei Wiederholung

Die Überschreitung von 26 km/h innerorts markiert eine weitere kritische Schwelle im Bußgeldkatalog: Ab hier zählt der Verstoß für die Wiederholungstäter-Regelung – ein zweiter Verstoß ab 26 km/h innerhalb eines Jahres führt zum Fahrverbot. Im Vergleich zur vorherigen Stufe steigen die Konsequenzen deutlich:

  • 25 km/h zu schnell: 115 € | 1 Punkt | Kein Fahrverbot
  • 26 km/h zu schnell: 180 € | 1 Punkt | Fahrverbot nur bei Wiederholung

Der Unterschied: 65 Euro mehr – und das Risiko eines einmonatigen Fahrverbots, falls Sie innerhalb eines Jahres erneut mit 26 km/h oder mehr erwischt werden. Für Berufspendler, Handwerker, Außendienstmitarbeiter oder Menschen in ländlichen Gebieten ohne gute ÖPNV-Anbindung kann das existenzbedrohend sein.

Kann das Fahrverbot umgangen werden?

In bestimmten Fällen kann ein Fahrverbot durch einen erfolgreichen Einspruch vermieden oder in eine höhere Geldbuße umgewandelt werden. Mögliche Ansatzpunkte:

  • Berufliche Härte: Wenn das Fahrverbot zum Verlust des Arbeitsplatzes führen würde
  • Messfehler: Fehlerhafte Messung, abgelaufener Eichschein, mangelhafte Rohmessdaten
  • Formfehler im Bescheid: Falscher Tatort, falsches Datum, fehlende Rechtsmittelbelehrung
  • Verjährung: Wurde der Bescheid innerhalb von 3 Monaten nach dem Verstoß zugestellt?

Die Stolle Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat bereits tausende Fahrverbote erfolgreich angefochten. Rechtsanwalt Kay Stolle und sein Team prüfen Ihren Fall kostenlos.

Wiederholungstäter-Regelung ab 26 km/h

Besonders wichtig: Ab 26 km/h zu schnell greift die Wiederholungstäter-Regelung. Wer innerhalb von 12 Monaten zweimal mit 26 km/h oder mehr zu schnell erwischt wird, erhält automatisch ein zusätzliches Fahrverbot von 1 Monat – auch wenn der einzelne Verstoß eigentlich kein Fahrverbot vorsieht (z. B. bei der zweiten Messung außerorts).

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Bußgeldtabelle: Geschwindigkeitsverstöße innerorts

Die folgende Tabelle zeigt die Bußgelder, Punkte und Fahrverbote für Geschwindigkeitsverstöße innerorts gemäß dem aktuellen Bußgeldkatalog 2026:

Überschreitung innerortsBußgeldPunkteFahrverbot
21-25 km/h zu schnell115 €1Nein
26-30 km/h zu schnell180 €1Nur bei Wiederholung
31-40 km/h zu schnell260 €21 Monat
41-50 km/h zu schnell400 €21 Monat
51-60 km/h zu schnell560 €22 Monate

Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: October 2026. Maßgeblich ist die jeweils gültige Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV).

Tipps bei 26 km/h zu schnell innerorts

⚠️ Punkt + Fahrverbot-Risiko – jetzt handeln!

  • Sofort Einspruch einlegen innerhalb der 14-Tage-Frist
  • Einen spezialisierten Verkehrsrechtsanwalt hinzuziehen
  • Akteneinsicht beantragen: Eichschein, Messprotokoll, Rohmessdaten
  • Bei beruflicher Angewiesenheit auf den Führerschein: Härtefall-Argumentation vorbereiten
  • Prüfen, ob Verjährung eingetreten sein könnte (3 Monate ab Tattag)

Häufige Fragen: 26 km/h zu schnell innerorts

26 km/h zu schnell innerorts kostet 180 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg. Ein Fahrverbot von 1 Monat droht, wenn Sie innerhalb von 12 Monaten zum zweiten Mal mit mindestens 26 km/h zu schnell sind.
In bestimmten Fällen ja – zum Beispiel bei beruflicher Härte oder Messfehlern. Ein spezialisierter Verkehrsrechtsanwalt kann prüfen, ob das Fahrverbot in eine erhöhte Geldbuße umgewandelt werden kann.
Wer innerhalb von 12 Monaten zweimal mit mindestens 26 km/h zu schnell erwischt wird, erhält ein zusätzliches Fahrverbot von 1 Monat – unabhängig davon, ob der einzelne Verstoß ein Fahrverbot vorsieht.
Unbedingt! Gerade bei drohendem Fahrverbot ist ein Einspruch fast immer sinnvoll. 56 % der Bußgeldbescheide enthalten Fehler. Die Kanzlei Stolle prüft Ihren Fall kostenlos.

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*Laut VUT: Studie der VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co.KG