Geschwindigkeitsverstoß im Verkehrsrecht: Welche Strafen drohen bei zu hoher Geschwindigkeit?
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💡 Das Wichtigste in Kürze
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Zu schnell fahren wird schnell teuer:
Je nach Höhe des Geschwindigkeitsverstoßes drohen Verwarnungsgeld, Bußgeld, Punkte in Flensburg und Fahrverbot. -
Innerorts ist es meist teurer als außerorts:
Weil innerorts Fußgänger, Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer stärker gefährdet sind, fallen die Sanktionen dort in vielen Bereichen höher aus. -
Ab 21 km/h zu schnell wird es deutlich ernster:
Ab hier droht regelmäßig mindestens 1 Punkt. Fahrverbote kommen bei höheren Überschreitungen oder bei Wiederholungstätern schneller in Betracht.
Ein Geschwindigkeitsverstoß gehört zu den häufigsten Verkehrsverstößen in Deutschland. Wer zu schnell fährt, riskiert nicht nur ein Verwarnungsgeld oder Bußgeld, sondern je nach Höhe der Überschreitung auch Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot oder in besonders schweren Fällen sogar strafrechtliche Folgen.
Viele Betroffene unterschätzen dabei, wie schnell aus einem vermeintlich kleinen Tempoverstoß ein ernstes Problem werden kann. Vor allem innerorts, in Baustellen, vor Schulen, bei schlechter Sicht oder bei wiederholten Verstößen steigen die Risiken deutlich. Hinzu kommt: Nicht jede Messung ist automatisch unangreifbar. Gerade bei Punkten oder Fahrverboten lohnt sich oft ein genauer Blick auf den Bescheid.
Der folgende Ratgeber erklärt Ihnen verständlich, wann ein Geschwindigkeitsverstoß vorliegt, welche Unterschiede zwischen innerorts und außerorts gelten, wie hoch die Strafen nach dem aktuellen Bußgeldkatalog ausfallen und wann sich eine Prüfung des Vorwurfs lohnen kann. Tabellen, Übersichten und Checklisten sorgen dabei für einen schnellen Überblick.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist ein Geschwindigkeitsverstoß?
- Welche Tempolimits gelten überhaupt?
- Wann liegt ein Geschwindigkeitsverstoß vor?
- Tabelle: Bußgelder innerorts
- Tabelle: Bußgelder außerorts
- Punkte und Fahrverbot: Ab wann wird es kritisch?
- Wiederholte Geschwindigkeitsverstöße
- Wie werden Tempoverstöße gemessen?
- Toleranzabzug bei Blitzern
- Geschwindigkeitsverstoß in der Probezeit
- Wann kann sich ein Einspruch lohnen?
- Was tun nach Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid?
- Kann aus einem Tempoverstoß auch eine Straftat werden?
- Fazit
- FAQ
"Angesichts stetig steigender Bußgelder lohnt es sich, Bußgeldbescheide nicht einfach hinzunehmen. Jede Sanktion muss rechtlich sauber begründet sein und genau da setzen wir an."
Was ist ein Geschwindigkeitsverstoß?
Ein Geschwindigkeitsverstoß liegt vor, wenn ein Fahrzeug schneller geführt wird, als es die zulässige Höchstgeschwindigkeit erlaubt. Maßgeblich ist dabei nicht nur ein Schild am Straßenrand. Auch allgemeine Vorschriften, Witterung, Sichtweite und konkrete Verkehrssituationen spielen eine Rolle.
Im Verkehrsrecht geht es also nicht nur um das bloße Überschreiten einer Zahl. Entscheidend ist immer auch, ob der Fahrer seine Geschwindigkeit den Straßen-, Sicht- und Wetterverhältnissen angepasst hat. Gerade bei Regen, Nebel, Schneefall oder unübersichtlichen Strecken kann deshalb auch eine Geschwindigkeit problematisch sein, die auf den ersten Blick noch „nicht so schnell“ wirkt.
📌 Merksatz
Ein Geschwindigkeitsverstoß beginnt nicht erst beim „Rasen“. Schon kleinere Überschreitungen können zu Verwarnungsgeld oder Bußgeld führen. Mit steigender Überschreitung wachsen dann Punkte- und Fahrverbotsrisiko.
Welche Tempolimits gelten überhaupt?
Grundsätzlich dürfen Kraftfahrzeuge innerorts nicht schneller als 50 km/h fahren. Außerorts gilt für Pkw und andere Kraftfahrzeuge bis 3,5 Tonnen in vielen Fällen eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Auf vielen Autobahnabschnitten gibt es dagegen keine generelle starre Höchstgeschwindigkeit, sondern eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h.
Wichtig ist aber: Diese Grundregeln gelten nur, soweit Verkehrszeichen nichts anderes anordnen und soweit nicht Witterung, Sicht oder andere Umstände eine noch geringere Geschwindigkeit erfordern. Bei Nebel, Regen oder Schneefall mit Sicht unter 50 Metern gilt beispielsweise eine Obergrenze von 50 km/h, sofern nicht ohnehin ein niedrigeres Tempolimit vorgeschrieben ist.
| Situation | Typische Regel | Wichtig zu wissen |
|---|---|---|
| Innerorts | regelmäßig 50 km/h | Schilder, 30er-Zonen oder besondere Gefahrenstellen gehen vor. |
| Außerorts | regelmäßig 100 km/h für Pkw bis 3,5 t | Auch hier gehen Verkehrszeichen und besondere Situationen vor. |
| Autobahn | oft keine starre allgemeine Höchstgeschwindigkeit | Es gilt häufig die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, sofern kein anderes Limit angeordnet ist. |
| Sicht unter 50 m bei Nebel, Regen oder Schneefall | maximal 50 km/h | Eine noch geringere Geschwindigkeit kann trotzdem erforderlich sein. |
Wann liegt ein Geschwindigkeitsverstoß vor?
Ein Geschwindigkeitsverstoß liegt immer dann vor, wenn die zulässige Geschwindigkeit überschritten wird. In der Praxis ist aber entscheidend, welche Geschwindigkeit nach Abzug der Messtoleranz übrig bleibt. Denn geblitzt wird häufig mit einem gemessenen Wert, der technisch noch um einen Sicherheitsabschlag reduziert wird.
Für Betroffene kommt es deshalb nicht nur auf den Tachowert oder die erste Mitteilung an, sondern auf den später im Verfahren angesetzten, bereinigten Vorwurf. Erst dann zeigt sich, ob es nur bei einem Verwarnungsgeld bleibt oder ob Punkte und Fahrverbot drohen.
Tabelle: Bußgelder innerorts
Innerorts wird eine Geschwindigkeitsüberschreitung regelmäßig strenger sanktioniert als außerorts. Der Grund liegt auf der Hand: In geschlossenen Ortschaften ist das Risiko für andere Verkehrsteilnehmer besonders hoch.
| Tempoverstoß innerorts | Bußgeld / Verwarnung | Punkte | Fahrverbot |
|---|---|---|---|
| bis 10 km/h zu schnell | 30 Euro | keine | nein |
| 11 bis 15 km/h zu schnell | 50 Euro | keine | nein |
| 16 bis 20 km/h zu schnell | 70 Euro | keine | nein |
| 21 bis 25 km/h zu schnell | 115 Euro | 1 Punkt | nein |
| 26 bis 30 km/h zu schnell | 180 Euro | 1 Punkt | 1 Monat* möglich |
| 31 bis 40 km/h zu schnell | 260 Euro | 2 Punkte | 1 Monat |
| 41 bis 50 km/h zu schnell | 400 Euro | 2 Punkte | 1 Monat |
| 51 bis 60 km/h zu schnell | 560 Euro | 2 Punkte | 2 Monate |
| 61 bis 70 km/h zu schnell | 700 Euro | 2 Punkte | 3 Monate |
| über 70 km/h zu schnell | 800 Euro | 2 Punkte | 3 Monate |
Tabelle: Bußgelder außerorts
Außerorts fallen die Sanktionen etwas niedriger aus als innerorts. Dennoch können auch hier bereits mittlere Überschreitungen zu Punkten und Fahrverbot führen.
| Tempoverstoß außerorts | Bußgeld / Verwarnung | Punkte | Fahrverbot |
|---|---|---|---|
| bis 10 km/h zu schnell | 20 Euro | keine | nein |
| 11 bis 15 km/h zu schnell | 40 Euro | keine | nein |
| 16 bis 20 km/h zu schnell | 60 Euro | keine | nein |
| 21 bis 25 km/h zu schnell | 100 Euro | 1 Punkt | nein |
| 26 bis 30 km/h zu schnell | 150 Euro | 1 Punkt | 1 Monat* möglich |
| 31 bis 40 km/h zu schnell | 200 Euro | 1 Punkt | 1 Monat* möglich |
| 41 bis 50 km/h zu schnell | 320 Euro | 2 Punkte | 1 Monat |
| 51 bis 60 km/h zu schnell | 480 Euro | 2 Punkte | 1 Monat |
| 61 bis 70 km/h zu schnell | 600 Euro | 2 Punkte | 2 Monate |
| über 70 km/h zu schnell | 700 Euro | 2 Punkte | 3 Monate |
* Ein Fahrverbot kann hier insbesondere dann hinzukommen, wenn innerhalb eines Jahres ab Rechtskraft der ersten Entscheidung ein zweites Mal eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 25 km/h festgestellt wird.
Punkte und Fahrverbot: Ab wann wird es kritisch?
Für viele Betroffene beginnt das eigentliche Problem nicht mit dem Bußgeld, sondern mit Punkten in Flensburg oder einem Fahrverbot. Ab 21 km/h zu schnell droht regelmäßig mindestens 1 Punkt. Bei größeren Überschreitungen kommen 2 Punkte und Fahrverbote hinzu.
⚠️ Besonders kritisch
- ab 21 km/h zu schnell: regelmäßig 1 Punkt
- ab 31 km/h innerorts: regelmäßig Fahrverbot
- ab 41 km/h außerorts: regelmäßig Fahrverbot
- bei noch höheren Überschreitungen: längere Fahrverbote und höhere Geldbußen
Wer bereits Punkte im Fahreignungsregister hat, sollte einen neuen Geschwindigkeitsverstoß besonders ernst nehmen. Denn jeder weitere Eintrag kann die Lage deutlich verschärfen.
Wiederholte Geschwindigkeitsverstöße
Viele Autofahrer wissen nicht, dass Wiederholungstäter schneller mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Wer innerhalb eines Jahres nach Rechtskraft einer ersten Entscheidung ein zweites Mal mit mehr als 25 km/h zu schnell erwischt wird, muss in bestimmten Fällen zusätzlich mit einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.
Gerade Fahrer, die beruflich auf den Führerschein angewiesen sind, sollten solche wiederholten Tempoverstöße nicht unterschätzen.
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Wie werden Tempoverstöße gemessen?
Geschwindigkeitsverstöße werden heute mit ganz unterschiedlichen Methoden erfasst. Häufig sind stationäre Blitzer, mobile Messstellen, Lasermessungen oder Nachfahrmessungen durch Polizeifahrzeuge.
In der Praxis ist wichtig: Die Messung muss nachvollziehbar und überprüfbar sein. Gerade wenn Punkte oder ein Fahrverbot drohen, kann die genaue Art der Messung eine zentrale Rolle spielen. Fehler bei Aufbau, Bedienung, Eichung oder Dokumentation können im Einzelfall relevant werden.
| Messmethode | Typischer Einsatz | Worauf es ankommen kann |
|---|---|---|
| stationärer Blitzer | feste Messstelle | Eichung, Dokumentation, Fotoqualität |
| mobiler Blitzer | wechselnde Standorte | korrekter Aufbau und ordnungsgemäße Bedienung |
| Lasermessung | gezielte Einzelmessung | Messdurchführung und Zuordnung des Fahrzeugs |
| Nachfahrmessung | vor allem Autobahn oder Landstraße | gleichbleibender Abstand, ausreichende Messstrecke, Toleranz |
Toleranzabzug bei Blitzern
Bei Geschwindigkeitsmessungen wird in Deutschland regelmäßig ein Toleranzabzug berücksichtigt. Das soll technische Ungenauigkeiten nicht zum Nachteil des Betroffenen wirken lassen.
🔍 Typische Toleranz
- bis 100 km/h: 3 km/h Abzug
- ab 100 km/h: 3 Prozent Abzug
Gerade an der Grenze zwischen Verwarnungsgeld, Punkt und Fahrverbot kann dieser Abschlag entscheidend sein. Deshalb ist der tatsächlich vorgeworfene Wert oft wichtiger als der erste Eindruck aus einer Messung oder aus dem Tacho.
Geschwindigkeitsverstoß in der Probezeit
Für Fahranfänger ist ein Tempoverstoß besonders heikel. Ab 21 km/h zu schnell liegt in der Probezeit regelmäßig ein A-Verstoß vor. Das bedeutet: Neben Bußgeld, Punkten oder Fahrverbot können zusätzlich probezeitrechtliche Maßnahmen drohen.
| Geschwindigkeitsverstoß in der Probezeit | Typische Folge |
|---|---|
| unter 21 km/h zu schnell | regelmäßig keine zusätzlichen Probezeitmaßnahmen |
| ab 21 km/h zu schnell | A-Verstoß, Probezeitverlängerung und Aufbauseminar möglich |
Gerade junge Fahrer sollten einen solchen Vorwurf deshalb nicht nur als „Blitzer mit Bußgeld“ verstehen, sondern als möglichen Auslöser für weitere führerscheinrechtliche Konsequenzen.
Wann kann sich ein Einspruch lohnen?
Nicht jeder Geschwindigkeitsverstoß ist automatisch unangreifbar. Eine Prüfung kann sich besonders lohnen, wenn:
- Punkte in Flensburg drohen,
- ein Fahrverbot im Raum steht,
- die Messung knapp an einer kritischen Grenze liegt,
- Unklarheiten beim Fahrerfoto oder bei der Zuordnung bestehen,
- Zweifel an Messung, Eichung oder Dokumentation bestehen,
- in der Probezeit zusätzliche Maßnahmen drohen.
Wichtig ist die Frist: Gegen einen Bußgeldbescheid kann grundsätzlich innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch eingelegt werden. Wer zu lange wartet, riskiert die Rechtskraft des Bescheids.
Außerdem spielt die Verjährung im Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht eine wichtige Rolle. Grundsätzlich beträgt die Verfolgungsverjährung bei solchen Verstößen zunächst drei Monate, solange noch kein Bußgeldbescheid ergangen ist. Im Einzelfall kann die Frist aber durch Verfahrensschritte unterbrochen werden.
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Was tun nach Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid?
✅ Checkliste nach einem Geschwindigkeitsverstoß
- Prüfen, ob es sich um einen Anhörungsbogen oder bereits um einen Bußgeldbescheid handelt.
- Tatzeit, Ort, Kennzeichen und vorgeworfene Geschwindigkeit kontrollieren.
- Auf den nach Toleranzabzug verbleibenden Wert achten.
- Prüfen, ob Punkte oder Fahrverbot drohen.
- Fristen sofort notieren.
- Bei Probezeit, Punkten oder Fahrverbot frühzeitig rechtlichen Rat einholen.
Praktisch wichtig ist auch die Unterscheidung zwischen Verwarnungsgeld und Bußgeld. Bis 55 Euro bleibt es regelmäßig bei einem Verwarnungsgeld. Ab 60 Euro handelt es sich um ein Bußgeldverfahren, bei dem zusätzlich Verfahrensgebühren anfallen können.
Kann aus einem Tempoverstoß auch eine Straftat werden?
Ja. In besonders schweren Fällen kann aus einem Geschwindigkeitsverstoß mehr werden als nur eine Ordnungswidrigkeit. Wer grob verkehrswidrig und rücksichtslos viel zu schnell fährt und dabei andere gefährdet, kann sich strafbar machen. Das gilt etwa an Kreuzungen, an unübersichtlichen Stellen oder in Konstellationen, die als illegales Autorennen bewertet werden.
Solche Fälle gehen deutlich über den normalen Bußgeldkatalog hinaus und können Geldstrafe, Freiheitsstrafe oder die Entziehung der Fahrerlaubnis nach sich ziehen.
Häufige Irrtümer zum Geschwindigkeitsverstoß
- „Auf der Autobahn gibt es immer kein Tempolimit.“
Nicht zwingend. Viele Abschnitte sind beschildert. Außerdem gilt auch ohne Schild nicht grenzenloses Fahren ohne Verantwortung. - „Ein paar km/h zu schnell sind egal.“
Schon kleine Überschreitungen können Geld kosten. Mit steigender Höhe drohen Punkte und Fahrverbot. - „Geblitzt heißt automatisch, dass alles richtig gemessen wurde.“
Messungen müssen nachvollziehbar und im Streitfall überprüfbar sein. - „Erst ein sehr hoher Tempoverstoß ist gefährlich für den Führerschein.“
Bereits mittlere Überschreitungen können Punkte, Fahrverbot oder Probezeitfolgen auslösen.
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Fazit: Ein Geschwindigkeitsverstoß ist oft ernster als viele denken
Ein Geschwindigkeitsverstoß ist nicht nur eine lästige Geldbuße, sondern kann schnell zu Punkten in Flensburg, Fahrverbot und weiteren Führerscheinproblemen führen. Besonders innerorts, in der Probezeit oder bei wiederholten Verstößen steigt das Risiko deutlich.
Wer einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid erhält, sollte deshalb genau prüfen, was ihm vorgeworfen wird und welche Folgen drohen. Gerade bei Punkten, Fahrverbot oder Zweifeln an der Messung kann eine rechtliche Überprüfung sinnvoll sein.
Häufig gestellte Fragen zum Geschwindigkeitsverstoß:
Regelmäßig ab 21 km/h zu schnell, sowohl innerorts als auch außerorts.
Innerorts droht regelmäßig ab 31 km/h zu schnell ein Fahrverbot. Außerorts wird es regelmäßig ab 41 km/h zu schnell kritisch. Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Fahrverbot auch bei wiederholten Verstößen von mehr als 25 km/h hinzukommen.
Typischerweise werden bis 100 km/h 3 km/h und ab 100 km/h 3 Prozent abgezogen.
Ab 21 km/h zu schnell drohen in der Probezeit regelmäßig zusätzliche Maßnahmen wie Probezeitverlängerung und Aufbauseminar.
Grundsätzlich innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Bußgeldbescheids.
Quellen:
§ 3 StVO, § 67 OWiG, § 26 StVG, Bußgeldkatalog (BKatV Anlage), ADAC: Geschwindigkeitsüberschreitung, ADAC: Toleranz beim Blitzer, ADAC: Geblitzt in der Probezeit*Laut VUT: Studie der VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co.KG