★ ★ ★ ★ ★ProvenExpert 2.635+ Bewertungen

Riegl Blitzer Messgerät: Funktionsweise, Messfehler, Einspruch und Strafen

Prüfen Sie kostenlos Ihre Chancen bei einem Einspruch gegen Bußgeldbescheid und erfahren Sie Ihre Möglichkeiten gegen Geldstrafe, Punkte und Fahrverbot.

Kostenlose Ersteinschätzung »
Geprüft von Saad Bouziane Spezialisierter Autor für Verkehrsrecht Stand: 18.03.2026
Riegl Blitzer Messgerät: Funktionsweise, Messfehler, Einspruch und Strafen
© Ki generiert von bussgeldcheck.org | Riegl Blitzer Messgerät

Das Riegl Blitzer Messgerät ist im Verkehrsrecht vor allem unter der Bezeichnung RIEGL FG21-P bekannt. Viele Betroffene lesen diesen Gerätenamen erstmals im Anhörungsbogen oder im Bußgeldbescheid und fragen sich dann, wie dieses Laser-Messgerät überhaupt arbeitet, ob die Messung zuverlässig ist und wann sich ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid lohnen kann.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Riegl FG21-P ist ein Laserhandmessgerät:
    Es misst die Geschwindigkeit über Laserimpulse und Entfernungsänderungen. Das Fahrzeug wird aktiv durch den Messbeamten anvisiert.
  • Das Gerät ist im Verkehrsrecht besonders prüfungsrelevant:
    Weil die eindeutige Zuordnung des Messwerts zum anvisierten Fahrzeug stark von der korrekten Bedienung abhängt.
  • Nicht jeder Riegl-Bußgeldbescheid ist automatisch unangreifbar:
    Abweichungen bei Funktionstests, Bedienung, Zielerfassung oder Dokumentation können im Einzelfall für die rechtliche Bewertung wichtig sein.

Besonders wichtig ist dabei: Das Riegl FG21-P ist kein moderner Säulenblitzer mit automatischer Fotoerfassung, sondern ein Laserhandmessgerät. Die Messung erfolgt also über ein gezieltes Anvisieren des Fahrzeugs durch das Messpersonal. Genau deshalb spielen im Verfahren Punkte wie Zielerfassung, Visiertest, Displaytest, Eichung, Messprotokoll und Bedienung nach Gebrauchsanweisung eine besonders große Rolle.

Der folgende Ratgeber erklärt verständlich, was das Riegl Blitzer Messgerät ist, wie die Riegl FG21-P Messung funktioniert, welche typischen Messfehler bei diesem Gerät diskutiert werden, wann Gerichte von einem standardisierten Messverfahren ausgehen und welche Bußgelder, Punkte und Fahrverbote bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung nach einer Riegl-Messung drohen. Tabellen, Checklisten und Übersichten sorgen für einen schnellen Überblick und zusätzlichen Mehrwert.

Was ist das Riegl Blitzer Messgerät?

Mit dem Begriff Riegl Blitzer Messgerät ist im Verkehrsrecht in der Regel das RIEGL FG21-P gemeint. Dabei handelt es sich um ein Laserhandmessgerät, das für Geschwindigkeitsmessungen im Straßenverkehr eingesetzt wurde und in vielen Bußgeldverfahren sowie in der Rechtsprechung bis heute eine Rolle spielt.

Wichtig ist dabei die richtige Einordnung: Das Riegl FG21-P gehört nicht zu den typischen stationären Blitzersäulen. Es handelt sich vielmehr um ein handgeführtes Laser-Messgerät, bei dem der Bediener das Fahrzeug gezielt anvisiert. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt führt das Gerät im Archiv der Verkehrsmessgeräte. Für Betroffene ist das vor allem deshalb relevant, weil das Riegl-Messgerät in Akten, älteren Verfahren und Bestandsfällen weiterhin auftaucht.

Merksatz

Das Riegl FG21-P ist kein klassischer Foto-Blitzer, sondern ein Laserhandmessgerät, bei dem die korrekte Zielerfassung durch den Messbeamten eine zentrale Rolle spielt.

Wie funktioniert das Riegl FG21-P Messgerät?

Das Riegl FG21-P arbeitet mit einer Lasermessung. Der Bediener visiert das Fahrzeug über eine Visiereinheit an und löst die Messung aus. Das Gerät sendet daraufhin eine Folge von Laserimpulsen aus und empfängt die vom Fahrzeug reflektierten Signale. Aus der Laufzeit und den gemessenen Entfernungsänderungen wird die Geschwindigkeit berechnet.

Gerade bei einem Riegl Blitzer Messgerät ist dieser technische Ablauf im Verkehrsrecht besonders wichtig. Denn die eindeutige Zuordnung des Messwerts zum richtigen Fahrzeug ist bei Laserhandmessgeräten nicht allein eine Frage der Technik. Sie hängt auch davon ab, ob das Fahrzeug korrekt anvisiert wurde und ob die Messung unter den vorgesehenen Bedingungen stattgefunden hat.

Besonderheit des Riegl FG21-P

Bei klassischen Laserhandmessgeräten liegt die Zuordnung des Messwerts zum anvisierten Fahrzeug in besonderem Maß im Verantwortungsbereich des Bedieners. Genau das macht das Gerät im Bußgeldverfahren so prüfungsrelevant.

Warum ist das Riegl-Messgerät im Verkehrsrecht so besonders?

Das Riegl Blitzer Messgerät ist im Verkehrsrecht vor allem deshalb interessant, weil es zwar grundsätzlich als zuverlässiges Messgerät behandelt werden kann, zugleich aber in der Praxis stark auf eine korrekte Bedienung angewiesen ist. Anders als bei vielen modernen Systemen mit automatisierter Dokumentation steht beim Riegl FG21-P die Kombination aus Technik und menschlicher Handhabung besonders im Fokus.

Genau deshalb drehen sich viele Verfahren rund um die Frage, ob das Messpersonal alle vorgeschriebenen Funktionstests durchgeführt hat, ob die Messung wirklich dem richtigen Fahrzeug zugeordnet wurde und ob das Messprotokoll die konkrete Situation sauber abbildet. Im Verkehrsrecht ist das kein bloßes Detail, sondern oft der Kern der gesamten Verteidigung.

Praxis-Hinweis

Beim Riegl FG21-P geht es selten nur um den nackten Messwert. Entscheidend sind oft die Umstände der Messung: Wer hat gemessen, wie wurde anvisiert, welche Tests wurden gemacht und was steht dazu in der Akte?

Tabelle: Steckbrief zum Riegl FG21-P

Merkmal Riegl FG21-P Bedeutung im Verkehrsrecht
Geräteart Laserhandmessgerät manuelles Anvisieren des Fahrzeugs durch den Bediener
Messprinzip Laserimpulse und Berechnung der Entfernungsänderung korrekte Zielerfassung und Bedienung sind entscheidend
PTB-Status im PTB-Archiv der Verkehrsmessgeräte geführt weiterhin relevant für Akten, Bestands- und Gerichtsverfahren
Dokumentationseinrichtung keine typische automatische Bilddokumentation durch das Handmessgerät selbst Zuordnung des Messwerts zum Fahrzeug ist besonders sensibel
Relevante Prüfpunkte Eichung, Funktionstests, Displaytest, Visiertest, Messprotokoll hier liegen häufig die wichtigsten Verteidigungsansätze
Geschwindigkeitsverstoß

Angeblich zu schnell gefahren?

Wir prüfen Ihren Fall und beraten Sie zu Ihren Möglichkeiten, eine Strafe abzuwehren. Die Ersteinschätzung ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Zum Blitzer-Check
Person am Steuer auf der Autobahn

Ist das Riegl FG21-P ein standardisiertes Messverfahren?

Im Grundsatz wird das Riegl FG21-P in der Rechtsprechung als standardisiertes Messverfahren behandelt. Das bedeutet für das Verkehrsrecht: Wenn das Gerät geeicht war und korrekt nach den Vorgaben eingesetzt wurde, darf das Gericht grundsätzlich von einer verlässlichen Messung ausgehen.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Ebenso wichtig ist der zweite Teil: Weicht die konkrete Messung von den vorgeschriebenen Vorgaben ab, kann die Annahme eines standardisierten Messverfahrens entfallen. Gerade beim Riegl FG21-P ist das in der Praxis sehr relevant. Denn Gerichte haben mehrfach betont, dass Fehler bei vorgeschriebenen Funktionstests oder Abweichungen von der Gebrauchsanweisung die vereinfachte Behandlung im Verfahren erschüttern können.

Wichtig

Beim Riegl Blitzer Messgerät gilt nicht: „Lasermessung gleich automatisch richtig“. Entscheidend ist, ob die Messung im Einzelfall standardgemäß durchgeführt wurde.

Welche Voraussetzungen müssen für eine verwertbare Riegl-Messung vorliegen?

Damit eine Messung mit dem Riegl FG21-P im Bußgeldverfahren sauber verwertbar ist, müssen mehrere Punkte zusammenpassen. Zunächst ist ein ordnungsgemäß geeichtes Gerät wichtig. Daneben kommt es auf die korrekte Inbetriebnahme, die Einhaltung der vorgeschriebenen Funktionstests und die sachgerechte Bedienung durch geschultes Personal an.

Hinzu kommt, dass bei einem Riegl Blitzer Messgerät die Zielzuordnung praktisch eine Schlüsselrolle spielt. Vor allem bei mehreren Fahrzeugen, dichter Verkehrslage oder unklarer Anhaltesituation kann später die Frage entstehen, ob wirklich das Fahrzeug des Betroffenen gemessen wurde. Genau aus diesem Grund sind Messprotokoll, Anhaltebericht und der konkrete Messablauf so wichtig.

  • Das Gerät muss zum Messzeitpunkt grundsätzlich ordnungsgemäß geeicht gewesen sein.
  • Die Bedienung muss nach den Vorgaben für das Riegl FG21-P erfolgt sein.
  • Vorgeschriebene Funktionstests wie etwa Display- oder Visiertests müssen korrekt durchgeführt worden sein.
  • Der Messwert muss dem richtigen Fahrzeug zugeordnet werden können.
  • Die Messung muss im Protokoll und in der Akte nachvollziehbar dokumentiert sein.

Welche Messfehler und Angriffspunkte gibt es beim Riegl Blitzer Messgerät?

Gerade beim Riegl FG21-P gibt es typische Punkte, die in Verfahren immer wieder eine Rolle spielen. Das beginnt bei der korrekten Durchführung der Funktionstests und reicht bis zur Frage, ob bei mehreren Fahrzeugen wirklich das richtige Ziel erfasst wurde. In vielen Fällen lohnt sich die juristische Prüfung genau an diesen Stellen.

Besonders praxisrelevant ist, dass beim Riegl Blitzer Messgerät einzelne formale Abweichungen nicht zwingend bedeuten, dass die Messung komplett unverwertbar ist. Sie können aber dazu führen, dass das Gericht nicht mehr ohne Weiteres von einem standardisierten Messverfahren ausgehen darf. Dann muss die Messung unter Umständen deutlich genauer aufgeklärt werden.

Besonders häufig diskutiert

  • fehlender oder unvollständiger Displaytest
  • Probleme beim Visiertest
  • unsichere Zielzuordnung bei dichtem Verkehr
  • Widersprüche im Messprotokoll
  • Zweifel an Schulung oder Bedienung des Messpersonals
  • Fragen zur Eichung oder zum Einsatzzeitraum des Geräts

Tabelle: Typische Prüf- und Fehlerquellen beim Riegl FG21-P

Prüfpunkt Warum relevant? Typische Frage im Verfahren
Displaytest Gerichte haben hervorgehoben, dass vorgeschriebene Tests ernst zu nehmen sind wurden alle erforderlichen Displays und Anzeigen korrekt geprüft?
Visiertest entscheidend für die korrekte Zielerfassung des anvisierten Fahrzeugs war die Visiereinrichtung ordnungsgemäß überprüft?
Zielzuordnung bei mehreren Fahrzeugen kann die Zuordnung streitig sein wurde wirklich das Fahrzeug des Betroffenen gemessen?
Eichung ein geeichter Geräteeinsatz gehört zu den Grundvoraussetzungen war das Gerät zum Tatzeitpunkt noch innerhalb der Eichfrist?
Messprotokoll Fehler oder Lücken in der Akte sind oft ein erster Ansatzpunkt passen Ort, Uhrzeit, Gerät, Bediener und Anhaltesituation zusammen?
Schulung des Personals die Messung lebt stark von der regelkonformen Bedienung war der Messbeamte gerade für dieses Gerät eingewiesen?

Ihnen drohen Bußgeld, Punkte oder ein Fahrverbot?

Sie haben Post von der Behörde bekommen und sind unsicher, was Sie tun sollen? Wir prüfen den Bescheid kostenlos, erklären die nächsten Schritte verständlich und zeigen, ob sich ein Einspruch lohnt.

Jetzt Einspruch prüfen

(100% kostenlos | Dauer: ca. 2 Minuten)

Tabelle: Riegl FG21-P und moderne Laser-Blitzer im Vergleich

Merkmal Riegl FG21-P Moderne Laser-Systeme
Geräteklasse Laserhandmessgerät oft Laserscanner oder moderne konformitätsbewertete Handgeräte
Zielerfassung manuelles Anvisieren durch den Bediener teilweise stärker automatisiert
Dokumentation stärker von Protokoll und Bedienerangaben geprägt häufig mit umfassenderer technischer Dokumentation und Bildbezug
Hauptstreitpunkte Visiertest, Displaytest, Zielzuordnung, Bedienung häufig Zuordnung, Software, Bildmaterial, Standort und Auswertung
Relevanz heute vor allem in Bestands- und Gerichtsverfahren weiterhin wichtig aktueller PTB-Kontext und heutige Überwachungspraxis

Wichtiger Unterschied

Beim Riegl FG21-P ist die menschliche Komponente besonders wichtig. Moderne Systeme arbeiten oft stärker automatisiert. Genau deshalb sind beim Riegl-Gerät Funktionstests und Zielzuordnung so oft Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen.

Wie hoch ist der Toleranzabzug bei einer Riegl-Messung?

Auch bei einer Geschwindigkeitsmessung mit dem Riegl Blitzer Messgerät wird ein Toleranzabzug berücksichtigt. Im Regelfall gilt: bis 100 km/h werden 3 km/h und ab 100 km/h 3 Prozent von der gemessenen Geschwindigkeit abgezogen.

Das ist im Verkehrsrecht besonders wichtig, weil oft nicht der Rohwert des Messgeräts, sondern nur der Messwert nach Toleranzabzug für Bußgeld, Punkte und Fahrverbot maßgeblich ist. Gerade bei Grenzfällen kann der Toleranzabzug deshalb entscheidend sein.

Praxis-Hinweis

Steht im Raum, dass Sie nur knapp über einer Sanktionsgrenze lagen, sollte der Toleranzabzug immer genau geprüft werden. Schon wenige km/h können den Unterschied zwischen Verwarnung, Punkt oder Fahrverbot ausmachen.

Tabelle: Mögliche Sanktionen nach einer Riegl-Geschwindigkeitsmessung

Die Sanktionen hängen nicht vom Namen des Messgeräts ab, sondern von der vorwerfbaren Geschwindigkeitsüberschreitung nach Toleranzabzug. Die folgende Tabelle zeigt typische Regelsätze für Pkw und Motorrad im Überblick.

Überschreitung Innerorts Außerorts Weitere Folgen
11 - 15 km/h 50 Euro 40 Euro keine Punkte
16 - 20 km/h 70 Euro 60 Euro keine Punkte
21 - 25 km/h 115 Euro 100 Euro 1 Punkt
26 - 30 km/h 180 Euro 150 Euro 1 Punkt
31 - 40 km/h 260 Euro 200 Euro innerorts 2 Punkte + 1 Monat Fahrverbot, außerorts 1 Punkt
41 - 50 km/h 400 Euro 320 Euro 2 Punkte + 1 Monat Fahrverbot
51 - 60 km/h 560 Euro 480 Euro 2 Punkte, innerorts 2 Monate, außerorts 1 Monat Fahrverbot
61 - 70 km/h 700 Euro 600 Euro 2 Punkte, innerorts 3 Monate, außerorts 2 Monate Fahrverbot
über 70 km/h 800 Euro 700 Euro 2 Punkte + 3 Monate Fahrverbot

Zusätzlicher Hinweis

Bei wiederholten Geschwindigkeitsverstößen von mindestens 26 km/h innerhalb eines Jahres kann nach § 4 BKatV auch ein weiteres Regelfahrverbot eine Rolle spielen. Gerade dann lohnt sich eine genaue Prüfung des Bescheids besonders.

Wann lohnt sich ein Einspruch gegen eine Riegl-Messung?

Ein Einspruch gegen eine Riegl FG21-P Messung lohnt sich vor allem dann, wenn mehr als nur ein geringes Bußgeld im Raum steht. Geht es um Punkte in Flensburg, Probezeitfolgen, Fahrverbot oder erhebliche berufliche Nachteile, sollte die Messung nicht ungeprüft hingenommen werden.

Kostenlose Ersteinschätzung Ihres Bußgeldbescheids

Nutzen Sie unseren kostenlosen Service und lassen Sie Ihren Bußgeldbescheid von unseren Experten prüfen.

Gerade beim Riegl Blitzer Messgerät können die Erfolgsaussichten einer Verteidigung stark davon abhängen, was sich aus der Akte ergibt. Deshalb ist häufig nicht der spontane Widerspruch der entscheidende Schritt, sondern die gezielte Prüfung von Messprotokoll, Geräteeinsatz, Funktionstests, Eichnachweis und Bedienungsablauf.

  • Es droht mindestens 1 Punkt in Flensburg.
  • Ein Fahrverbot steht im Raum.
  • Sie befinden sich in der Probezeit.
  • Die Akte wirft Fragen zur Zielzuordnung auf.
  • Es bestehen Zweifel an Displaytest, Visiertest oder Messprotokoll.
  • Das Riegl-Gerät wurde möglicherweise nicht streng nach den Vorgaben bedient.

Praxis-Tipp

Je schwerer die drohenden Folgen sind, desto eher lohnt sich die genaue Prüfung einer Riegl-Messung. Gerade bei Fahrverbot oder Punkteschwelle sollte man sich nicht nur auf den gemessenen Zahlenwert verlassen.

Checkliste nach Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid

So gehen Sie nach einer Riegl-Messung sinnvoll vor

  • Prüfen Sie zuerst, ob im Schreiben ausdrücklich RIEGL FG21-P genannt ist.
  • Achten Sie darauf, welcher Messwert nach Toleranzabzug vorgeworfen wird.
  • Kontrollieren Sie, ob Punkte, Probezeitfolgen oder Fahrverbot drohen.
  • Notieren Sie die Fristen im Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid.
  • Behalten Sie im Blick, dass beim Riegl-Gerät Funktionstests und Zielzuordnung besonders wichtig sein können.
  • Bei gravierenden Folgen sollte die Messakte sorgfältig geprüft werden.
4,8

ProvenExpert 2.635+ Bewertungen

Kostenloser Blitzer-Check
von Rechtsanwalt Kay Stolle

Fordern Sie jetzt eine kostenlose Einschätzung Ihrer Erfolgschancen beim Einspruch gegen Bußgeldbescheid von Rechtsanwalt für Verkehrsrecht Herr Kay Stolle an und legen Sie auf Wunsch Einspruch ein. Der Blitzer-Check ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

1
Verstoß
2
Ort
3
km/h
4
Gerät
5
Schreiben
6
Schutz
7
Kontakt

Welcher Verstoß wird Ihnen vorgeworfen?

Wo sind Sie geblitzt worden?

Wie viel km/h sind Sie zu schnell gefahren?

Welches Messgerät hat Sie geblitzt?

Welches Schreiben haben Sie als letztes erhalten?

Behördenschreiben hochladen (optional).

Sind Sie rechtsschutzversichert?

Für Ihr kostenloses Prüfungsergebnis benötigen wir nur noch Ihre Kontaktdaten:

Fazit: Das Riegl Blitzer Messgerät ist im Verkehrsrecht technisch ernst zu nehmen, aber nicht unangreifbar

Das Riegl Blitzer Messgerät RIEGL FG21-P ist ein klassisches Laserhandmessgerät, das im Verkehrsrecht bis heute Bedeutung hat. Wer mit einem solchen Gerät gemessen wurde, sollte wissen: Im Mittelpunkt steht nicht nur die reine Geschwindigkeit, sondern auch die Frage, wie die Messung konkret durchgeführt wurde.

Gerade weil das Riegl-Gerät stark von der ordnungsgemäßen Bedienung, der korrekten Zielerfassung und den vorgeschriebenen Funktionstests abhängt, kann sich in geeigneten Fällen eine genaue Prüfung des Bescheids lohnen. Besonders dann, wenn Punkte, Probezeitmaßnahmen oder Fahrverbot drohen, sollte der Vorwurf nicht vorschnell akzeptiert werden.

Häufig gestellte Fragen zum Riegl Blitzer Messgerät:


Quellen:

PTB – Archiv Verkehrsmessgeräte (RIEGL FG21-P), PTB – Geschwindigkeitsüberwachungsgeräte / Laserhandmessgeräte, PTB-A 12.01 – Geschwindigkeitsüberwachungsgeräte, § 34 MessEV – Eichfrist, BKatV Anlage – Bußgeldkatalog, KBA – Punktekatalog Geschwindigkeiten Pkw / Motorrad, KG, Beschluss vom 23.07.2018 – Riegl FG21-P / Displaytest, OLG Bamberg, Beschluss vom 22.10.2015 – Riegl FG21-P, OLG Bamberg, Beschluss vom 02.12.2016 – fehlerhafte Tests / kein standardisiertes Verfahren, ADAC – Toleranz beim Blitzer, § 23 StVO – technische Geräte zur Anzeige oder Störung von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen

*Laut VUT: Studie der VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co.KG