Glätte in Niedersachsen: Reihe von Unfällen auf spiegelglatten Straßen
Prüfen Sie kostenlos Ihre Chancen bei einem Einspruch gegen Bußgeldbescheid und erfahren Sie Ihre Möglichkeiten gegen Geldstrafe, Punkte und Fahrverbot.
Kostenlose Ersteinschätzung »
💡 Das Wichtigste in Kürze
- Glätte und schneenasse Straßen führten in mehreren Regionen Niedersachsens zu Unfällen mit überwiegend Blechschäden.
- Im Raum Cloppenburg wurden neun Unfälle registriert; in Neuenhaus und Haren gab es einzelne Verletzte.
- Der Deutsche Wetterdienst warnt vor gefrierendem Regen und spiegelglatten Straßen; Autofahrer sollen vorsichtig fahren.
"Angesichts stetig steigender Bußgelder lohnt es sich, Bußgeldbescheide nicht einfach hinzunehmen. Jede Sanktion muss rechtlich sauber begründet sein und genau da setzen wir an."
Glätte in Niedersachsen: Reihe von Unfällen auf spiegelglatten Straßen
Auf glatten Straßen in Niedersachsen hat es in mehreren Regionen Unfälle gegeben. Im westlichen Teil des Bundeslandes meldete die Polizei unter anderem einen Zusammenstoß in Neuenhaus, bei dem ein 24-Jähriger leicht verletzt wurde; ein Mitfahrer musste ins Krankenhaus gebracht werden. Zudem wurden im Raum Cloppenburg neun witterungsbedingte Unfälle mit überwiegend Blechschaden registriert.
In Haren (Emsland) geriet ein 32-Jähriger mit seinem Kleintransporter auf schneenasser Fahrbahn ins Schleudern und prallte gegen zwei Bäume; der Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Sonstige Meldungen der Polizei berichteten überwiegend von Blechschäden, in einzelnen Fällen jedoch auch von Verletzten.
In anderen Teilen Niedersachsens – etwa in Göttingen und Osnabrück – kam es ebenfalls zu witterungsbedingten Zwischenfällen: mehrere Fahrzeuge rutschten in Gräben oder stießen zusammen. Trotz der Vielzahl der Meldungen blieben die meisten Fälle beim erheblichen Sachschaden; Verletzte gab es nur vereinzelt.
Ursachen und Wetterlage
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor gefrierendem Regen und Glätte, besonders bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bis etwa minus vier Grad. Gefrierender Sprühregen und überfrierende Nässe können Straßen innerhalb kurzer Zeit spiegelglatt machen – eine gefährliche Mischung für den Berufsverkehr und den morgendlichen Pendelverkehr. Autofahrer werden angehalten, ihre Geschwindigkeit deutlich anzupassen und ausreichend Abstand zu halten.
Reaktionen von Polizei und Rettungskräften
Polizei und Rettungsdienste waren in den betroffenen Regionen verstärkt im Einsatz. Sie rieten zu angepasster Fahrweise, dem Verzicht auf nicht notwendige Fahrten bei akuter Glättegefahr und dem frühzeitigen Einplanen längerer Fahrzeiten. Behörden betonten außerdem, dass bei spiegelglatten Verhältnissen die herkömmliche Winterbereifung an ihre Grenzen kommen kann und besondere Vorsicht geboten ist.
Tipps für Autofahrer
- Geschwindigkeit reduzieren und größere Sicherheitsabstände einhalten.
- Brems- und Lenkmanöver vorsichtig ausführen, ruckartige Lenkbewegungen vermeiden.
- Aktuelle Wetter- und Verkehrsinformationen verfolgen und Fahrten bei extremer Glätte verschieben.
Weitere Informationen und laufende Lageberichte finden Sie bei den lokalen Behörden und Medien. Originalquelle: ZEIT.