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Belgien im Ausnahmezustand: Fünf Tage Streik legen das Land lahm

Von: Saad Bouziane Spezialisierter Autor für Verkehrsrecht Stand: 28.01.2026, 05:56 Uhr
Belgien im Ausnahmezustand: Fünf Tage Streik legen das Land lahm
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💡 Das Wichtigste in Kürze

  • Landesweiter Arbeitskampf in Belgien führt zu großflächigen Ausfällen im Bahn- und Busverkehr (25.–30. Januar).
  • Auch grenzüberschreitende Verbindungen (ICE, Nightjet) sowie städtische Verkehrsknoten sind betroffen; am 30. Januar ist ein Generalstreik mit Demonstrationen geplant.
  • Reisende sollten Fahrpläne prüfen, Umbuchungsoptionen nutzen und mehr Zeit für An- und Abreise einplanen.

Massive Verkehrs- und Serviceausfälle in Belgien – Reisende alarmiert

Ein landesweiter Arbeitskampf hat Belgien in weiten Teilen zum Stillstand gebracht.

Die Gewerkschaften haben Arbeitsniederlegungen im öffentlichen Verkehr und im öffentlichen Dienst für den Zeitraum von Sonntag, 25. Januar (22:00 Uhr) bis Freitag, 30. Januar (22:00 Uhr) angekündigt. Diese Maßnahmen werden in mehreren Regionen zu flächendeckenden Ausfällen bei Zügen und Bussen führen.

Betroffen sind vor allem die belgische Bahn (SNCB) sowie regionale Busbetreiber wie Transport En Commun (TEC). Beide Unternehmen melden bereits umfangreiche Einschränkungen und raten Reisenden, vor Antritt ihrer Fahrt die aktuellen Fahrpläne und Informationen auf den offiziellen Webseiten zu prüfen.

Auch grenzüberschreitende Verbindungen sind beeinträchtigt: Fernverkehrszüge wie ICE-Verbindungen zwischen Brüssel und Deutschland sowie Nightjet- und weitere Fernverbindungen können ausfallen oder umgeleitet werden. Betroffene Reisende sollten sich unmittelbar bei ihren Verkehrsanbietern über Ersatzverbindungen oder Umbuchungsmöglichkeiten informieren.

Am Freitag, 30. Januar, wurde zusätzlich zu den Verkehrsstreiks zu einem Generalstreik im öffentlichen Dienst aufgerufen; in großen Städten wie Brüssel und Antwerpen sind Demonstrationen geplant, die zu weiteren Verkehrseinschränkungen und Straßensperrungen führen können. Autofahrende sollten innerstädtische Bereiche meiden oder deutlich mehr Zeit einplanen.

Der Flugverkehr ist bislang nicht flächendeckend betroffen, doch kann der Weg zum Flughafen und der lokale Nahverkehr eingeschränkt sein. Bei früheren Arbeitskämpfen kam es vereinzelt zu Flugstreichungen, wenn Bodenpersonal streikte. Prüfen Sie daher vor Abreise unbedingt den Status Ihres Fluges.

Was Reisende jetzt tun sollten

  • Informieren Sie sich vor Fahrtantritt bei Ihrer Bahn-/Busgesellschaft beziehungsweise Airline über Status und Ausweichoptionen.
  • Bei von der Streikperiode betroffenen Tickets prüfen viele Anbieter Kulanzregelungen: Umbuchung, Gutschein oder Fahrgastrechte können gelten.
  • Planen Sie mehr Zeit für An- und Abreise ein und nutzen Sie, wenn möglich, alternative Routen oder Verkehrsmittel.

Weiterführende Informationen und aktuelle Hinweise finden Reisende unter anderem beim ADAC sowie auf den Seiten der belgischen Verkehrsbetriebe. ADAC: Bahn-Streik in Belgien.



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