Stationäre Blitzer: Funktion, Typen und Toleranz
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💡 Das Wichtigste in Kürze
- Stationäre Blitzer sind fest installiert:
als Säule, Starenkasten oder moderne Messsäule an festen Standorten. - Sie messen per Radar, Induktionsschleife oder Lichtschranke:
und lösen bei Überschreitung automatisch aus. - Auch hier gilt der Toleranzabzug:
in der Regel 3 km/h bis 100 km/h, darüber 3 %.
Die Säule am Straßenrand kennt jeder: Stationäre Blitzer überwachen dauerhaft besonders sensible Stellen wie Ortseinfahrten, Schulen oder Unfallschwerpunkte. Sie sind ortsfest und arbeiten rund um die Uhr.
Maßgeblich ist das Tempolimit nach § 3 StVO. Dieser Ratgeber erklärt Typen, Technik und Toleranz.
Inhaltsverzeichnis
"Angesichts stetig steigender Bußgelder lohnt es sich, Bußgeldbescheide nicht einfach hinzunehmen. Jede Sanktion muss rechtlich sauber begründet sein und genau da setzen wir an."
Was sind stationäre Blitzer?
Stationäre Blitzer sind fest installierte Messanlagen. Anders als mobile Geräte stehen sie dauerhaft an einem Ort und überwachen den Verkehr kontinuierlich. Häufig stehen sie dort, wo Tempoverstöße besonders gefährlich sind.
Welche Typen gibt es?
| Typ | Merkmal |
|---|---|
| Starenkasten | Klassischer grauer Kasten, oft mit Radar. |
| Moderne Messsäule | Hohe Säule (z. B. Vitronic), misst in beide Richtungen. |
| Induktionsschleifen | In der Fahrbahn verlegte Schleifen messen das Tempo. |
Toleranz und Messung
Wie bei jeder Messung wird eine Toleranz abgezogen: bis 100 km/h in der Regel 3 km/h, darüber 3 %. Auch stationäre Geräte müssen geeicht und korrekt aufgestellt sein.
📌 Beispiel
Gemessene 64 km/h minus 3 km/h ergeben 61 km/h als vorwerfbaren Wert.
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Bußgelder und Einspruch
Die Höhe richtet sich nach der Überschreitung – innerorts oder außerorts. Bei Punkten oder Fahrverbot kann sich der Blick in den Bußgeldbescheid lohnen.
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Fazit
Stationäre Blitzer stehen meist dort, wo zu schnelles Fahren besonders gefährlich ist. Wer das Limit einhält, hat nichts zu befürchten – und wer dennoch geblitzt wird, sollte hohe Bescheide prüfen lassen.
Häufig gestellte Fragen zu stationären Blitzern:
Sie messen fest installiert per Radar, Induktionsschleife oder Lichtschranke und lösen bei Überschreitung automatisch aus.
In der Regel 3 km/h bis 100 km/h und 3 % darüber.
Moderne Messsäulen können beide Fahrtrichtungen und mehrere Spuren gleichzeitig überwachen.
Bei hohen Bußgeldern, Punkten oder Fahrverbot kann die Prüfung der Messung sinnvoll sein.
Quellen:
§ 3 StVO, Wikipedia: Geschwindigkeitsüberwachung*Laut VUT: Studie der VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co.KG